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Mittwoch, 28. August 2013

MMM Elfe

Projektmanagerin war so nett vor ihrem bevorzugten Foto-Buchsbaum ein paar Tragefotos mit der Elfe zu machen. So sieht es also aus, wenn eine Zwölfe in einer Elfe steckt.
 



Ich muss sagen: ich bin zufrieden. Besonders die Schulterpassform (Contiguous Method) gefällt mir sehr gut und ich bin froh den Halsausschnitt geändert zu haben.
 
Die Länge ist auch gut, auch wenn man bei dem seitlichen Bild sieht, dass mein Busen den Pulli etwas nach oben zieht. Ich sollte mich doch mal an Amy Herzogs Ratschläge befolgen...
 
Mir war gar nicht bewußt, dass ich so ein breite Schultern habe, wenn man von hinten guckt. Meistens wird das ja ohnehin durch meine langen Schultern verdeckt, aber schon krass.
 
Die Wolle ist die Dornröschen Merinowolle und alle Details (zu meinem Projekt und zur Anleitung) findet Ihr wie immer auf Ravelry.
 
Andere Me Made Mittwoch-Projekte findet Ihr hier:http://memademittwoch.blogspot.se/2013/08/me-made-mittwoch-am-2882013.html

Freitag, 21. Juni 2013

Leseempfehlungen für Elfen(strickerinnen)

Falls eine von Euch gerade tolle Infos zu der Elfe bzw. Tipps, Tricks und Abwandlungen sucht, dem seien die folgenden Blogs empfohlen. Ich verlinke jeweils immer direkt die entsprechende Seite auf dem Blog.

Englischsprachige:
Dayana knits: Tags: Armkugel, Farbwechsel beim Stricken in Runden, falsche Naht, Verlängerung (Gesamtlänge), Verlängerung Ärmel, Bündchen
Gradschoolknitter: Tags: Rollbündchen, Anpassung der Farbfolge, allgemeine Modifikationen, Taillenmodellierung
Danadoodle: Tag: Länge

Deutschsprachig:
Nettisnadelkunst: Tag: Bündchen

Die Länge scheint ein allgemeines Thema zu sein. Ich werde also wie Dayana knits die gleichbreiten Streifen ein paar Mal wiederholen, damit das Shirt die gewünschte Gesamtlänge erreicht. Schaut mal hier: das ist die Länge, die die Elfe bei mir an der Stelle hat, wo die roten und die grauen Streifen genau gleich breit sind:
Elfe - wo die Streifen gleich breit sind
Da ist noch definitiv viel Luft nach unten, damit bei doppelter Länge der Elfe meine gewünschte Länge der Elfe erreicht wird. Ich wiederhole also jetzt mal ein paar Streifen...

Ärmelform Elfe
 Die Contiguous Method zur Modellierung der Ärmel gefällt mir übrigens sehr gut.

Und wovon war diese Wochenende noch so geprägt? Ich sage nur: Erdbeeren! Erst ernten (auf einem Erdbeerfeld), natürlich naschen, Speiseeis zubereiten, Erdbeermarmelade kochen, Erdbeermilchshake machen und weitere Erdbeeren einfrieren, da nicht genug Marmeladengläser frei waren.
Erdbeerernte

Donnerstag, 20. Juni 2013

In Runden - von Farbwechsel zu Farbwechsel wächst die Elfe

Normalerweise stricke ich ja lieber abwechslungsreiche bzw. anspruchsvolle Muster. Hier mal ein bisschen Lace, da mal eine Ferse etc. oder aber mit dickerem Garn. Im Moment habe ich aber so eine Phase, in der mir glatt rechts stricken tatsächlich nicht zu eintönig ist. Wer hätte das gedacht?



Okay, ich bin bei der Elfe noch nicht bis zur Trennung von Körper zu Armen gekommen, aber soviel Zeit habe ich nun auch nicht für's Stricken. Ich merke aber, dass es da einen Suchtfaktor gibt. Komm, noch 2 Runden, dann kommt ein weiterer Farbwechsel. Sehr geschickt. So hangel ich mich tatsächlich von Farbwechsel zu Farbwechsel und sehe wie ich vorankomme. Derzeit werden die Runden noch länger wegen der Zunahmen für die Armkugel. Ich arbeite diese Zunahmen übrigens immer aus dem Querfaden und dann entweder als links oder als rechts geneigte Zunahme. Immer abhängig davon, ob ich nun gerade die Zunahme am linken oder am rechten Rand der Armkugel stricke. A propos Armkugel: aktuell bin ich ganz begeistert, wie sich mit der Contiguous Method die Armkugel bildet.

Ich kann derzeit also sagen: stricken von großen Stücken in Sockengarnstärke wie hier die Dornröschen-Wolle Merino mit Nadelstärke 3mm kann tatsächlich Spaß machen. Und mal ehrlich: ständig diese dicken Garne ist ja auch nicht schön...

Mittwoch, 19. Juni 2013

Gewichtige Elfe

Was macht eine Elfe aus? Sie ist klein, schlank, zierlich, hat Flügel, ist in transparente pastellfarbige Gewänder gehüllt...
Und was bin ich? Alles, aber keine Elfe.
Dennoch stricke ich nun eine Elfe nach einer Anleitung von Astrid Schramm. Elfe ist ein zweifarbiges T-Shirt, dessen Arme man nach Belieben verlängern kann. Das Muster zeichnet sich durch das Ineinanderlaufen zweier Farben aus. Wer mich kennt weiß, dass ich kräftige Farben liebe. Meine Stricksachen zeigen das vielleicht nicht immer, weil ich sie ja zu meinen bunten Sachen möglichst vielfältig kombinieren können möchte. Ein T-Shirt, das ich meist zu Jeans oder einem schwarzen Rock tragen würde, kann natürlich Farbe zeigen. Ich habe da eigentlich an die Farbzusammenstellung warmes Rot & warmes Gelb gedacht und mich mal wieder bei Dornröschen-Wolle eingedeckt. Da mir aber klar war, dass dies eine gewagte Farbkombination ist und man im Internet die Farben eben nicht so gut zusammen sehen kann (beim nächsten Mal frag ich Dornröschen, ob sie mir die Stränge nebeneinander gelegt fotografieren kann), habe ich gleich etwas grau mitgekauft. Das schöne bei der Merinowolle von Dornröschen ist ja, dass sie so unglaublich vielseitig ist. Alle Reste finden sicherlich eine gute Verwendung und "Fehlkäufe" können immer in Socken oder Kinderkleidung verarbeitet werden. (Ich habe da ja die Idee im Hinterkopf für das Patenkind eine Jacke oder einen Pullover mit bunten Dornröschenresten zu stricken. So ein ringeliges Jäckchen...) Vermutlich wird diese Jacke dann auch ein leuchtendes Sonnengelb enthalten, denn wie Ihr der Maschenprobe unschwer erkennen könnt, ist die Kombination der Färbungen "späte Wärme" (rot) und "Sonnenschein" (gelb) doch schon sehr gewagt für ein T-Shirt, dass seeeeehr viel von beiden Farben enthält. Nun wird das T-Shirt vermutlich nur rot-grau werden. Die graue Färbung nennt sich "armer Kater".
Maschenprobe für die Elfe in späte Wärme, armer Kater und Sonnenschein
Zumindest habe ich den Anschlag mit rot-grau gestartet. Evtl. kommt da aber noch ein gelber Streifen irgendwo dazwischen (solche tollen Anregungen bekommt man bei Ravelry).
Anschlag Elfe mit verändertem Kragen
Jeder, der die Elfenanleitung kennt, sieht auf dem ersten Blick, dass das, was da auf meinen Nadeln ist, so gar nicht wie die Standardelfe aussieht. Das hat einen einfachen Grund: ich mag es nicht, wenn bei einem flach hingelegten Pullover/T-Shirt, der hintere und der vordere Kragen genau übereinander liegen. Spleen? Nein, ganz einfacher Grund: im Nacken mag ich keine Zugluft, d.h. wenn der Kragen hinten nicht ein Stückchen höher ist, dann fühlt sich das falsch an (natürlich gilt das nicht für alles... im Sommer darf auch der rückwärtige Kragen schon etwas niedriger sein). Viel bedeutender ist aber der vordere Kragen: wenn dieser immer weiter gen Hals wandert, dann stört er mich. Das könnte einerseits an meiner Schilddrüsenerkrankung liegen (obwohl ich mittlerweile auch wieder Rollkragenpullover tragen mag), aber andererseits habe ich bei einem T-Shirt/Pullover einfach gerne die Zone zwischen den beiden Schlüsselbeinknochen frei. Wenn ich mich dort bedecken will, kann ich ja immer noch eins meiner vielen (gestrickten) Tücher benutzen.
Eine andere Strickerin (Katerina21) hatte bei Ravelry ebenfalls diese Bedürfnis den Kragen zu verändern. Sie hat dafür die Contiguous Methode verwendet, die der Kragenanleitung der Elfe ohnehin sehr ähnelt. Der große Unterschied ist nun, dass man nur mit den rückwärtigen Maschen beginnt und die Maschen für das Vorderteil nach und nach dazukommen. Wie in der Elfenanleitung habe ich für die Schultergasse 3 Maschen verwendet.