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Montag, 26. Dezember 2011

Lepidoptera: fertig gestrickt und genäht! - Eine Jacke in Bildern

Es ist soweit. Viel, viel später als erwartet, ist die Lepidoptera fertig geworden. Dabei war jetzt gar keine Eile mehr angesagt, da es ja nun Winter ist, so dass eine leichte Strickjacke aus Lacegarn meist zu kalt sein wird. Wobei... irgendwie wollte ich sie jetzt nun wirklich fertig haben. Gestern Abend habe ich dann die letzten Maschen gestrickt und heute dann die restlichen Nähte geschlossen und die Fäden eingenäht. Zusätzlich habe ich ein paar Haken & Augen hinzugefügt, um die Jacke in der Mitte schließen zu können.

Aber nun zu den Facts & Figures:
Anleitung: Lepidoptera aus der Knitscene, Fall 2011 (Ravelry-Link)
Material: Lana Grossa Lace Merino
Nadelstärke: 3,5mm und 4mm
Projektzeitraum:31.07.2011 -26.12.2011



Projektschritte, dokumentiert im Blog:
Muster des Laceteils der Strickjacke
Lepidoptera 1. Bericht - 01.08.2011 
Lepidoptera 2. Bericht - 10.08.2011
Lepidoptera 3. Bericht - 17.10.2011 
Lepidoptera 4. Bericht - 24.10.2011







Und so sieht die Jacke nun aus:
Lepidoptera - Tragebild mit Oma
Ein kleines Tragebild von heute Nachmittag. Auf dem Bild bin ich mit meiner Oma, die mir das Stricken beigebracht hat. Die Jacke gefällt mir leider nicht in allen Details. Durch das Garn verzieht sich die Jacke leicht. Die Armausschnitte/Armkugeln sind mäßig. Ich hatte sie beim Stricken schon verbessert, aber es ist noch nicht optimal. Das Schmetterlingsmuster sieht bei dem Bild aus der Knitscene aufgespannter aus. Ich habe das Lace-Panell sorgfältig gespannt, aber es huscht schnell zurück in eine Form, in der es sich aufrollt. So gibt es entgegen der Hochglanzbilder aus der Knitscene auch keinen Stehkragen. Schade. Damit ich die Jacke auch geschlossen tragen kann, habe ich nun Haken und Augen angefügt. So kann ich die Jacke auf einen Bügel aufgehängt vielleicht auch immer wieder etwas in Form bringen. Bei Kunstlicht bringen Detailfotos nun nichts. Und da ich zwischen den Jahren arbeite, weiß ich noch nicht, wann ich gute Bilder machen kann. Ihr müsst Euch also mit diesem Bild begnügen.

Von meiner Planung für die letzten 40-Tage des Jahres 2011 ist jetzt nur noch der Zauberschal offen. Ich habe Zweifel, dass ich ihn noch dieses Jahr fertig bekomme, aber ich tue mein bestes.

Um die Optik der Lepitoptera aufzubessern (wie gesagt... dieser Kragen.... *grrrr*) werde ich wohl die Kette Sev(en) circle aus dem gleichen Garn wie die Lepidoptera stricken.

Montag, 24. Oktober 2011

Körper der Lepidoptera und Fragen über Fragen

 
Ich habe in der vergangenen Woche an der Lepidoptera weitergestrickt. Da ich am Wochenende richtig Lust darauf bekam, statt zu stricken doch einfach mal die Decke des Dachgeschosses zu streichen, kann ich noch nicht richtig viel vorzeigen, aber immerhin: Der Korpus der Strickjacke ist nun fertig und seit gestern abend ist auch das Lacepanel im Nacken mit dem Korpus vernäht. Die Ärmel sind auf 38cm Länge (ungespannt) gewachsen. Nun habe ich zwei wichtige Aufgaben, bevor ich richtig weiterstricken kann:
1. Spannen der Ärmel zu Ermittlung der tatsächlichen Länge im Tragezustand. Mein Blätterschal aus Lace Merino Print von Lana Grossa ist nämlich beim Tragen wahnsinnig in der Länge gewachsen. Allerdings habe ich ihn ja auch in einem typischen Lacemuster gestrickt. Ich habe etwas Angst, dass die Ärmel der Lepidoptera trotz vorherigen Spannens beim Tragen noch so sehr in der Länge wachsen wie bei dem Schal. Wie sieht das dann aus? Relativ kurze Strickjacke mit einer Ärmellänge für Affenarme? Die in der Anleitung angegebene Ärmellänge, die knapp unterhalb der Ellenbogen aufhört, ist für mich aber auch keine Lösung.
 
2. Wo spanne ich nur den Korpus? Da der Korpus als ein Stück (abgesehen von dem Lacepanel im Nacken) gestrickt wurde, wird es schwer, ihn auf meiner bisherigen Spannvorrichtung (einer ausrangierten Iso-Matte) zu spannen. Diesen Puzzleteppich von I*EA, habe ich mir immer noch nicht gekauft.

Der Korpus der Lepidoptera sieht auf dem Bild etwas schief aus. Ich versichere Euch aber, dass er das nicht ist. Er ist total gleichmäßig. Bestimmt. Ich habe sie gestern anprobiert. Ohne vorheriges Spannen klafft sie natürlich sehr weit auf. Genau wie auf den Bildern in der Knitscene. Ich habe sie figurnah gestrickt und nun muss ich sie noch in Form bringen durch das Spannen bevor ich Euch erste Tragebilder zeigen kann.

Und dann gibt es noch die Stellen, von den mein Mann treffsicher sagt: "Da ist ein Fehler!". Da sind so 2-3 Stellen, wo der Übergang von Lacepanel zu glatt rechts Gestricktem ein Loch aufwirft. Dort muss ich nochmal mit der Häkelnadel nacharbeiten.

Montag, 17. Oktober 2011

Neue Stricknadeln

Gestern ist es mir gleich zweimal passiert: beim gleichzeitigen Stricken zweier Ärmel für die Lepidoptera auf zwei Rundstricknadeln, hatte ich plötzlich 1,5 Ärmel auf einer Nadel und nur noch einen halben Ärmel auf der anderen Nadel. Ich meine die Methode, die man auch zum gleichzeitigen Stricken zweier Socken verwendet: auf jeder Rundstricknadel ist jeweils die halbe Maschenzahl zweier Strickstücke. Okay, es bedarf eines Fotos. So sah es auch, nachdem ich wieder zweimal 2 Hälften auf zwei Rundstricknadeln verteilt habe.

In der Ausgangsanleitung, mit deren Hilfe ich die Methode gelernt habe, stand, dass man zwei unterschiedlich lange Rundstricknadeln verwenden solle. Dann muss man vom kurzen Seil auf das kurze Seil abstricken bzw. vom langen Seil auf das lange Seil. Gut zu merken.
 
Nun nutze ich ja am liebsten das Knitpro-System. Da ich glücklicherweise Seile in der Standard-Knitpro-Symfonie-Färbung (rosa) und in der Lana Grossa-Färbung (schwarz) habe, habe ich für die Lepidoptera-Ärmel einfach zwei gleich lange Seile, aber eins in rosa und eins in schwarz genommen. Das klappt auch ganz gut. Dann kommt aber von Zeit zu Zeit der Moment, in dem ich nicht auf die Farbe achte (und wohl auch nicht auf die Seillänge geachtet hätte) und schwupp stricke ich eine zusätzliche Hälfte zu der Nadel mit bereits 2 Hälften. Das Hin- und Herschieben bis es wieder passt, nervt einfach. Einmal passierte es mir gestern auf der Zugfahrt und einmal Zuhause unter Einfluss eines Glases Weins. Da ich mich beim letzten Hin- und Herschieben hoffnungslos vertüdelte, prüfte ich einfach mal im Internet die Alternativen:

Ich könnte ja Knitpro-Rosenholznadelspitzen auf der einen Rundstricknadel verwenden, dann sehe ich direkt den Nadelspitzen an, ob ich zwei nicht zugehörige Nadeln miteinander verstricke. Nun habe ich die Rosenholznadelspitzen aber nur im Set im Internet gefunden und auch noch nie einzeln im Wollgeschäft entdeckt. Ein ganzes Set gleich zu kaufen, ist schon wieder eine richtige Nummer.

Auf der Knitpro-Internetseite stieß ich dann erneut auf die neuen Nadeln: die Cubics. Das sind Nadeln, die im Querschnitt nicht rund, sondern quadratisch sind. Im Wollgeschäft hatte die Verkäuferin sie auch schon angepriesen. Der quadratische Querschnitt würde zu einem wesentlich gleichmäßigeren Maschenbild führen. Ein paar Kunden, die diese Nadeln bereits ausprobiert hätten, hätten sich bereits mit einem ganzen Sortiment eingedeckt. Die Cubics gibt es aus Rosenholz. Derzeit sind sie allerdings nur als Nadelspiele und Rundstricknadeln im Wollladen erhältlich und (noch) nicht als Nadelspitzen. Das werde ich mal bei meiner Wollhändlerin verfolgen…

Habt Ihr schon mal mit den Cubics gestrickt?
Nun bin ich aber auf (m)eine geeignete kurzfristige Lösung gekommen: ich werde prüfen, welche Nadelspitzen ich in welcher Färbung habe (Symfonie vs. Lana Grossa) und die fehlende Färbung für die nächsten Projekte nachkaufen. Ich hoffe ich schaffe es bald zum Wollladen, der die Lana-Grossa-Färbung führt…

Übrigens: das Rundstricken von Ärmeln führt bei mir schnell zu Frust über die "Leiter" von einer Nadel zur nächsten. Durch das wundervolle Lace Garn von Lana Grossa, das ich für die Lepidoptera verwende, verschwinden diese Leitern nahezu magisch. Ich freue mich schon auf das Spannen: dann sind sie bestimmt gar nicht mehr zu sehen und ich muss nicht mühsam Leitern hochhäkeln.

Hier findet Ihr übrigens ein paar Posts von Strickerinnen, die die Cubics schon ausprobiert haben:
Burgfrollein
Jolanda
Tina
Willow
Mein Fazit: Habenwollen!

Dienstag, 11. Oktober 2011

Locker stricken?


In den letzten Jahren scheint mir das "Lockerstricken" richtig in Mode gekommen zu sein. Damit meine ich nicht (oder nicht nur) die Tatsache, dass Nadelstärken und Maschenproben von einigen Herstellern oft in einem Bereich angegeben werden, der vor zwanzig Jahren als utopisch oder lächerlich bezeichnet worden wäre. Dies ist ein anderes Thema.
Viel mehr geht es um andere Dinge: Einige Garne, insbesondere sog. Designer-Garne, sind bei genauer Betrachtung nur für Lockerstricker wirklich geeignet – nicht nur Feststricker, sondern auch Normalstricker haben einfach keine Chance, damit umzugehen; viele (immer mehr?) Modelle sind ebenfalls nur für Lockerstricker umsetzbar und gewollt lasch; fertiges Gestrick hängt durchscheinend an Schaufensterpuppen. Viele Strickerinnen, schaut man in Blogs nach ihren Werken, scheinen das Lockerstricken zu begrüßen und gern einzusetzen.
Mich würde interessieren, was am Lockerstricken und am lockeren Gestrick für sie so reizvoll ist. Ist es das Materialersparnis? Gefällt den Lockerstrickern das lichtdurchlässige, im Maschenbild oft weniger regelmäßige Ergebnis etwa wirklich? Und warum?
Was ist dran, am Lockerstricken?
Vielen Dank an Martine für die heutige Frage!


Nun ja, ich habe ein paar Socken, dass ich so fest gestrickt habe, dass ich es kaum angezogen bekomme. Mit einer gescheiten Maschenprobe wäre das aber nicht passiert. Ich muss sagen, dass ich eigentlich recht "offen" stricke, also nicht soooo fest, dass man mit Müh und Not nur an die Maschen zum Abheben kommt. Das macht mir auch keinen Spaß. Oft benutze ich deswegen aber auch die Nadeln 1-2 Nummern kleiner als auf der Banderole angegeben.

Lace zu verstricken ist ja manchmal so ein richtiger Fall fürs Lockerstricken. Um ehrlich zu sein: kaum war mein Blätterschal fertig, hatte er auch schon die erste Macke: ganz galant in der Fahrradklingel verhakt. Wäre der Schal fest gestrickt, wäre es nicht passiert. Bei diesem Lochmuster blieb es aber einfach nicht aus.

Ich habe deswegen nicht so rechte Lust wieder "richtig Lace" zu stricken. Deswegen stricke ich gerade ja mit Lacegarnen und dünnen Nadeln... So können nicht so schnell solche Unfälle passieren.

Die superdicken Garne hingegen finde ich auch reizvoll. So kann man schnell tolle Winterschals und ähnliches stricken. Aber auch da: manchmal darf es dann ruhig eine Nadelstärke kleiner sein. Wie z.B. bei der am Wochenende gestrickten Mütze.

Dienstag, 4. Oktober 2011

Was in der Zwischenzeit geschah...

Tja, manchmal müssen Pläne geändert werden. Anstatt an Lepidoptera weiterzustricken, habe ich aus wundervollem Zauberwiesegarn einen Schal für meine Oma gestrickt. Geplant war eigentlich ein anderer Schal, aber die Maschenprobe gefiel mir nicht. So wurde es der Lucious Lace Scarf. Leider hat mich der Strang auf dem falschen Fuss erwischt und anstatt ihn feinsäuberlich zu wickeln, habe ich erstmal einen riesigen Knoten produziert. Arggggh! 14 Tage abends entwirren war dann angesagt. Pünktlich zum Urlaub habe ich dann endlich die ersten Maschen stricken können. Im Bus während der Rundreise in Kuba zu stricken, hat nicht wirklich funktioniert. Abends war ich in Bars oder zu müde. So habe ich letztlich nur sehr wenig im Urlaub gestrickt.

Die letzte Urlaubswoche Zuhause war dann meine. Aber anstatt nun endlich den Geburtstagsschal fertigzustricken, habe ich in einer jetlaggeschädigten Nacht ein kleines Wickeljäckchen für den erwarteten Nachwuchs einer Freundin gestrickt. Die Lana Grossa Cool Wool hatte ich ja schon nach den Farbvorgaben der Freundin, der Anleitung sowie die Tipps der örtlichen Fachverkäuferin befolgend gekauft. Allein die Nähte sind noch nicht der Brüller. So blieb es erstmal 90%-fertig liegen.


Ein Besuch in der Stadt brachte mir schöne Wolle für ein Wichtelgeschenk ein. Also schnell Maschen angeschlagen und weil es so schön lief auf gleich beendet. Ein Foto davon stelle ich erst hinein, wenn das Geschenk angekommen ist, ja? Wer will kann ja bei Ravelry schon linsen...

Da war doch noch der Schal für Oma? Ach ja... Die Zeit eilte. Also flink, flink voran zur Tat und just-in-time war der Schal fertig und gespannt. :-) Und nun, wo er so fertig ist, habe ich wieder richtig Lust auf den Lepidoptera bekommen. ;-)


Nun habe ich gestern abend meinen Fehler bei der Lepidoptera korrigiert, mit einem Ärmel begonnen, durch allgemeine Müdigkeit aber sogleich verworfen. Ich hasse das Stricken mit zwei Knäueln...

Achso: und kurz vor dem Urlaub habe ich noch eine kleine Kameratasche gehäkelt. Davon muss ich noch ein feines Foto heraussuchen. Wunderhübsch ist sie aber nicht geworden...

Mittwoch, 10. August 2011

Der blaue Schmetterling - Lepidoptera Teil 2

So langsam komme ich voran mit dem neuen Überzieher, den ich hoffentlich nach Kuba fertig mitnehmen kann. Ob ich ihn dann wirklich brauche, steht auf einem anderen Blatt Papier. Vorrausschauend habe ich am Samstag ein Sommerkleid in Blautönen gekauft, über das ich die Lepidoptera bestimmt wunderbar anziehen kann. Die Blautöne harmonieren jedenfalls wunderbar.

Übrigens: Lepidoptera ist der lateinische Sammelbegriff für Schmetterlinge und Motten. Ich stricke gerade also an einem großen, blauen Schmetterling.

Und so sieht er bislang aus:

Die Spuren des Maschenmarkiers ärgern mich... Zum Markieren der Stellen, an denen für die Taillenformung die Abnahmen gestrickt werden müssen, habe ich wie in der Anleitung vermerkt, Maschenmarkierer verwendet. Leider habe ich nun genau dort eine löchrige Reihe nach oben. Für die Zunahmen habe ich nun auf Maschenmarkierer verzichtet und zähle stattdessen ganz bodenständig. Bei einer dieser löchrigen, senkrechten Reihen habe ich nun hochgehäkelt. Das kostet richtig Zeit! Bäh! Die zweite Seite mache ich ein anderes Mal.

Aber nun weiß ich, was ich im Flieger nach Kuba machen werde: ich werde für das Zauberteil (hoffentlich) die Ärmel hochhäkeln. Das Zauberteil ist ja auch aus einem feinen Garn und beim Rundstricken der Ärmel entstehen Löcher. Diese will ich hochhäkeln. Ich muss also gar nicht nach einem Extrahäkelobjekt für den Flug suchen: ich habe schon eins. Okay, ich muss "nur noch" 1 1/2 Ärmel stricken, damit ich es auch mitnehmen kann...

Habt Ihr Erfahrungen mit Häkelnadeln auf Flügen?

Montag, 1. August 2011

Überzieher für Kuba - Lepidoptera Teil 1

Ob Ihr es glaubt oder nicht: wir machen es wahr: mein Mann spricht schon so lange wir uns kennen davon, dass er gerne mal nach Kuba möchte. Und wir kennen uns bereits über 10 Jahre. Nun wird es wahr: unser Urlaub ist gebucht. Zunächst werden wir eine Woche lang eine große Kuba-Rundreise machen und uns anschließend eine Woche am Strand von Varadero vergnügen.

Da meine Haut relativ empfindlich ist, bin ich natürlich auf der Suche nach den geeigneten Kleidungsstücken. Warmes brauchen wir jedenfalls nicht viel. Nun möchte ich die Lepidoptera aus der Knitscene, Fall 2011, stricken. Das Titelbild der Knitscene ist übrigens die Lepidoptera. Das ganze aus Lana Grossa Lace Merino in einem Blau, das bestimmt zu meinem Bikini passt.

Damit dies nicht so ein Reinfall wie mit der Kimonojacke wird, werde ich diesmal alle notwendigen Maschenproben machen und die Ratschläge von Amy Herzog berücksichtigen.

Ich bin gespannt, wie das wird - und ob ich pünktlich zum Urlaub damit fertig sein werde. Bisher kann ich nur vom verzweifelten Ribbeln erzählen: die Lepidoptera wird mit 3 Strängen Wolle gearbeitet. Das Bündchen zweifädig, der normale Teil einfädig und die Lace-Panels links und rechts jeweils 2-fädig. Könnt Ihr Euch vorstellen, was das bedeutet, wenn man nun ribbelt? Genau: so sah es gestern bei uns auf dem Sofa aus: ein heilloses Ribbel-Durcheinander. Es hat mich soviel Zeit gekostet die gestrickten 15 Reihen zu ribbeln und wieder aufzurollen wie vorher zu stricken... Leider habe ich von dem Wollberg kein Foto gemacht.

Aber die Modifikationen, die ich in die Lace-Panels eingebracht hatte, waren mir doch zuviel. Sie hätten mich nach Stunden der Arbeit nur weiter geärgert. Nun habe ich gestern bei der letzten Reihe wieder einen Fehler gemacht: dachte ich, ich sei in der Musterreihe 5 und nicht in der Musterreihe 3. Kein Wunder, dass alles nicht so passte mit dem Rapport... Nun ja, eine Reihe zurückzustricken ist ja kein Beinbruch. Ich werde wohl vorsichtiger sein müssen.

Sonntag, 31. Juli 2011

Luftiger Blätterschal

 
Diesen luftigen Schal habe ich in den letzten 2 Wochen gestrickt. Das Muster habe ich bei Ravelry gefunden. Hier der Link für alle Nicht-Ravelry-Mitglieder zum kostenfreien Nachstricken: Leaf Lace Scarf

Das Muster ist bezaubernd einfach. Es ist mein erster Lace-Schal. Anfangs habe ich mich sehr schwer damit getan, aber mittlerweile bin ich gut im Muster. Gelegentlich unterlief mir ein Fehler und ich hatte plötzlich eine Masche zuviel oder eine Masche zu wenig. Meist lies sich der Fehler aber schnell finden und beheben.

Gestrickt habe ich den Schal aus Lana Grossa Lace mit 100% Merino. Das Material fühlt sich phantastisch an und lässt sich wunderbar verstricken.

Auf diesem Bild sieht man auch noch das wundervolle Lace Garn:

Ich schätze, dass das jetzt mein erstes Strickobjekt ist, was ich ständig tragen werde. Bevorzugterweise beim Fahrradfahren.