Und auch die Elfe macht Fortschritte...
Mit Kleinkind im Haus ist aus einem Strickblog mehr und mehr ein Nähblog geworden. Ich werde aber sicher die Stricknadeln wieder in die Hand nehmen.
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Dienstag, 25. Juni 2013
Mondscheinplanung
Oder sollte ich es Hotelzimmerimpressionen nennen? Das obige Foto von Marmor im Mondschein habe ich noch Zuhause gemacht. Aus 4 Strängen Dornröschen Merinolacewolle soll eine Still light Tunic werden. Und ich musste einen Strang mitnehmen und wickeln. Nützt ja alles nichts...
Dienstag, 13. Dezember 2011
Die verstrickte Dienstagsfrage 50/2011 - Stricktasche
Das Wollschaf stellt heute die folgende Frage:
Wenn ihr unterwegs strickt, was habt ihr dabei? Wie bewahrt ihr es auf? Gibt es Sachen, die immer dabei sein müssen. Habt ihr spezielle Taschen? Lohnt sich die Anschaffung einer Stricktasche z. B. von Namaste?
Vielen Dank an Stefanie für die heutige Frage!
Wenn ihr unterwegs strickt, was habt ihr dabei? Wie bewahrt ihr es auf? Gibt es Sachen, die immer dabei sein müssen. Habt ihr spezielle Taschen? Lohnt sich die Anschaffung einer Stricktasche z. B. von Namaste?
Vielen Dank an Stefanie für die heutige Frage!
Wenn ich unterwegs stricke, dann hängt es von meinem Strickprojekt ab, was ich so dabei habe. In der Regel sind es:
- Wolle + Nadeln (natürlich)
- Strickanleitung (meist eine Kopie zum Falten und Notizenmachen)
- Stift
- Maschenmarkierer (kann man immer mal gebrauchen)
- Stopfnadeln (wenn es mal was zu vernähen gibt)
- Schere
- Maßband
Je nach Anlass und Projekt habe ich alles in meiner Stricktasche dabei oder packe die Wolle etc. nur schnell in eine kleine Plastiktüte, die in meiner normalen Handtasche Platz findet.
Gestern erst habe ich beim Depot meine Strickaufbewahrung aufgestockt:
- ein kleines Filzmäppchen für Maschenmarkierer, Nadeln und Maßband
- eine etwas größere Filztasche für die Nadelspiele
- und den passenden Kalender für 2012, um darin meine Notizen zu notieren und Anleitungszettel temporär zu verstauen
Eingeräumt habe ich das gestern alles noch nicht. Ich musste erstmal Plätzchen backen. ;-)
Für mich lohnt sich die Anschaffung einer Stricktasche auf jeden Fall. Allerdings muss sie aus meiner Sicht nicht gleich von Namaste sein - auch wenn es dort sehr schöne gibt. Eine fest definierte Tasche macht das Leben auf jeden Fall leichter. An meiner Tasche liebe ich es, dass sie schön offen stehen bleibt und man damit direkt aus der Tasche stricken kann.
Donnerstag, 17. November 2011
Sattel ab... Busfahren dauert... wo ist mein Strickzeug?
Warum ausgerechnet heute?
Ich bin wie immer mit dem Fahrrad auf dem Weg zur Arbeit. Es ist immer noch kalt draußen, aber immerhin ist die Luft nicht mehr so feucht. Mitten auf der großen Brücke über die Weser bin ich plötzlich sattellos. Sattellos? Ja, sattellos. Was war passiert? Ich suche die Teile (Sattel, Klemmen etc.) zusammen und rekonstruiere: die Befestigungsschraube für den Sattel ist knapp unterhalb des Gewindeanfangs abgeschert. Gebrochen. Unbrauchbar. Außer dreckigen Fingern und der Erkenntnis, dass es ohne Ersatzschraube und Inbusschlüssel nichts mehr wird mit der Weiterfahrt, habe ich keine weitere Errungenschaften. Grrrrr. Wie ich sowas hasse...
Also schiebe ich mein Fahrrad weiter in Richtung Arbeit über die Brücke und schließe es dort an ein Geländer an. Wo soll ich denn sonst mein Fahrrad in den Kofferraum unseres Autos werfen? Mitten auf der Brücke ist das wohl keine gute Idee...
Dann latsch ich zur nächsten Straßenbahnhaltestelle, sage bei der Arbeit Bescheid, dass es später wird und warte... Wo ist mein ebook-reader? - Auf dem Nachttisch zu Hause. Toll. - Wo ist mein Strickzeug? - Im Strickkorb im Wohnzimmer. Auch toll. Ganz toll. - Also hatte ich eine längere Warterei und Fahrerei mit einer Straßenbahn und zwei Bussen vor mir. Und zu allem Überfluss war mein Handy auch noch fast leer.
Jetzt freue ich mich allerdings auf das winterliche Stricken im überfüllten öffentlichen Nahverkehr in den kommenden glatten Wochen. Bis dahin genieß ich aber wohl mein schon wieder repariertes Fahrrad. Es war ja nur eine Schraube...
Sonntag, 16. Oktober 2011
Vom unentspannten buddhistischen Bahnfahrer
Ich hätte nie gedacht, dass ich so was mal erleben würde: Auf unserer total entspannten Bahnfahrt von Berlin nach Hause, saß ich nach dem Umsteigen im Zug in Hannover. Der Zug stand noch im Bahnhof. Einem Sonntagnachmittag entsprechend war der Zug voll. Einige Bahnfahrer kamen nicht sofort zu ihrem reservierten Platz. Da stieg ein weiterer Fahrgast ein und fing an zu pöbeln: "Die Bahn verkauft mehr Ticket als Plätze! Sie können hier nicht durch! Das sehen Sie doch!" Das ganze lautstark und mit einem schlecht sitzendem Anzug bekleidet.
Kurz später war der Stau im Zug aufgelöst und jeder war an seinem Platz angekommen. Mein Mann und ich saßen mit 4 weiteren netten Reisenden in einem Abteil. Da kam aus dem Großraumabteil besagter Fahrgast und fing an zu telefonieren - erneut in einer nicht zu überhörenden Lautstärke. "Wie fandest du die Meditation heute?" "Ja, schön." "Ich habe heute früh auch schon meditiert."
Wir erfuhren während des Telefongespräches einiges, was wir nicht wissen wollten. So war er z.B. vor 15 Jahren bereits in Indien, um sich selbst zu finden. Er scheint Yoga- oder Meditationkurse zu geben. Ja, ich weiß, nur weil man z.B. Yogalehrer ist, muss man nicht ständig tiefenentspannt sein. Aber dieser Mann war soweit weg von einer Grundentspannung, dass er mir einfach nur Leid tat. Da meditiert er schon halbwegs regelmäßig und ist immer noch so aufbrausend und unentspannt. Armes Menschenkind!
Wir waren so froh, als er endlich das Telefongespräch beendete und wir weiter dösen und entspannen konnten. Ich strickte übrigens gerade an den beiden Ärmeln für Lepidoptera. Beide gleichzeitig auf zwei Paar Rundstricknadeln.
Ich wünsche Euch einen entspannten Restsonntag!
Übrigens findet Ihr hier einen super Blogeintrag über unterschiedliche Einstellungen bei Zugverspätungen
Donnerstag, 6. Oktober 2011
Handtasche für Stricksachen
Nichts gegen die guten alten Baumwollbeutel, aber... während der Kubareise habe ich ständig einen Wangerooge-Baumwollbeutel mit dem Strickzeug im Rucksack mit mir rumgeschleppt. Resultat: die Knitpronadeln haben sich feinsäuberlich durch den Baumwollbeutel nach außen gearbeitet und der Beutel ist nun mit einigen erstaunlich großen Löchern verziert...
In meiner üblichen Handtasche hat Strickzeug nicht genug Platz. Und wenn es dort doch Platz findet, dann finde ich garantiert nichts anderes mehr in besagter Tasche. Die Strandtasche, die ich immer verwendet habe, um mit den Stricksachen zum Stricktreff zu fahren, hat ihre letzte Ruhe in Kuba gefunden.
Eine ausführliche Internetrecherche meinerseits hat ergeben, dass es das Non-plus-ultra in einem vernünftigen Preis-Leistungs-Verhältnis wohl nicht gibt. Auf einer ergoogelten Strickseite wurde jedoch diese Tasche als Stricktasche vorgestellt. Sie gefiel mir so gleich. Ich habe sie mir gegönnt und die Wolle mit Lepidoptera mal Probe sitzen lassen:
Und so sieht die Tasche geschlossen aus:
Die Tasche hat 6 Innentaschen. Sogar mein ebook-reader hat Platz in einer Innentasche. Ach so: die Tasche ist übrigens von Reisenthel. Es ist der Allrounder S. Hier ein Amazon-Link.
A propos Kuba: ich habe doch nicht rechtzeitig am Zauberteil weitergearbeitet, um auf dem Flug nur noch häkeln zu müssen. Das Ende vom Lied: auf dem Hinflug hatte ich kein Handarbeitszeug im Handgepäck und auf dem Rückflug hatte ich mein Strickzeug inkl. Knitpro-Holznadeln (Rundstricknadeln) dabei. Es gab keine Probleme. Gestrickt hatte ich dann allerdings nicht, weil der Flug ein Nachtflug war.
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