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Sonntag, 1. Januar 2012

Fotos vom Zauberteil

So, und nun die versprochenen Fotos:
Ausgestrecktes Zauberteil

Zauberteil als Bolero
Die Ärmel hätten doch noch ein Stückchen länger gekonnt. Ich werde das Zauberteil nun einer Handwäsche unterziehen und mir dann die Ärmellänge ansehen. Auf den Bildern sieht das Zauberteil sehr durchsichtig aus. Das liegt am Blitzlicht. In natura ist es etwas dichter, aber natürlich nicht blickdicht.

Samstag, 31. Dezember 2011

Schwarzes Zauberteil

Im Sommer fing alles mit einem Blick in eine Strickzeitschrift an: "Die muss ich haben! - äh... - machen!" In der Rebecca Ausgabe 46 gab es eine Anleitung für eine Mischung aus Stola und Bolero, wunderbar flexibel und scheinbar einfach zu stricken. Das ganze gestrickt aus einem haarigen Lacegarn. Wild entschlossen radelte ich zum Woll-SB-Markt und hielt Ausschau nach einem entsprechenden Garn. Schwarz sollte mein Zauberteil werden und nicht so grün wie die Vorlage in der Zeitschrift. Das angegebene ggh-Garn Kid Melange gab es natürlich nicht im Woll-SB-Markt. Ich ließ mich kurz beraten und kaufte dann 6 Knäuel Lana Grossa Silkhair in schwarz. Vielleicht hätte ich erzählen sollen, dass ich erst im letzten Winter das Stricken wiederaufgenommen hatte und seit dem nur Socken gestrickt hatte? Tja... Netterweise verkaufte man mir gleich Nadelspitzen von KnitPro in Stärke 5,0mm mit einem passenden Seil. Ein Nadelspiel wollte ich dazu gar nicht haben. So. Frischen Muts machte ich mich ans Werk. Den Link zu meinem Ravelry-Projekt findet Ihr übrigens hier. Bei Ravelry gibt es das fertige Objekt auch in anderen Farben (und viel schneller gestrickt) zu bewundern.

Schon beim Maschenanschlag bin ich regelrecht verzweifelt... Mehr als 20 Maschen mit so einem dünnen fusseligen Garn in schwarz anschlagen und dann noch zählen? Ständig waren die Maschen auf der Nadel beim Anschlag so fest, dass ich die Maschen nicht mehr bewegt bekam. Dauerhaft verbunden nennt man das wohl.

Das Schwarz des Garnes war auch ganz toll zum Nebenbeistricken und das haarige Garn machte es zu einem idealen Mitnahmeprojekt. *Ironie off*


Das Stricken des Hauptteils gelang mir dann noch relativ einfach und zügig. Die langen Rückreihen linker Maschen nervten mich zunehmend, aber ich hielt tapfer durch. Es winkte ja der Ausblick schon bald die Ärmel in Runden zu stricken - und damit nur noch rechte Maschen zu arbeiten. Was habe ich mich darauf gefreut. Kaum war es soweit, war meine Freude aber schon bald getrübt: Es entwickelten sich lange Spannfäden zwischen den Rundstricknadeln, die sich unschön in der Textur der Ärmel zeigten.
Bruch in der Textur der Ärmel
Zudem hatte ich ja den Ehrgeiz die Ärmel gleichzeitig zu stricken. So saß ich z.B. zwischenzeitlich im Auto auf dem Beifahrersitz und versuchte Mithilfe zweier Rundstricknadeln die beiden Ärmel gleichzeitig zu stricken. Welch fulminanter Plan! Die beiden Knäuel Silkhair verhakten sich ständig und es war nur noch nervig. Spontan kaufte ich mir dann ein Nadelspiel in Stärke 5,0mm. Damit konnte ich nun ja vielleicht besser einen Ärmel weiterstricken. Ich hatte die Hoffnung, dass sich auch so die langen Spannfäden beim Wechsel von einer Rundstricknadel zur nächsten vermeiden ließen. Das stimmte soweit auch... aber nun entstanden sie von einer Nadel des Nadelspiels zur nächsten. Ich hatte nun also 4 Brüche pro Ärmel statt 2. Ganz großes Kino! Entnervt rutschte das Zauberteil in meinem Strickkorb immer weiter runter. Andere Projekte fielen mir in die Hände. Noch gab es Hoffnung. Im August wollte ich noch schnell das Zauberteil fertig stricken, um dann auf dem Flug nach Kuba die Brüche mit einer Häkelnadel bewaffnet schließen zu können. Im November kämpfte ich tapfer ein paar Stunden (okay, ich bin ehrlich: Minuten) am Zauberteil und fasste dann 40 Tage vor dem Jahresende den Entschluss, das Zauberteil noch in 2011 zu beenden.

Am zweiten Weihnachtsfeiertag resümierte ich dann bereits, dass ich alle meine Punkte von der 40-Tage-Liste erfüllt hatte, aber es für das Zauberteil schlecht aussehen würde. Kurz nachdem ich das geschrieben hatte, kramte ich das Zauberteil wieder hervor und strickte ein paar Reihen mit dem Nadelspiel an einem Ärmel. Das Stricken mit einem Nadelspiel ist einfach nichts für mich. Immer wieder stören die nicht gerade verwendeten Nadeln, auf denen die Maschen ruhen. Schnell holte ich also zwei Seile, die passenden Nadelspitzen und strickte alles auf zwei Rundstricknadeln weiter. So kam ich schon viel besser und vor allem mit viel mehr Spaß an der Sache voran. 

Ich hatte mir schon vor langer Zeit überlegt, dass diese Projekt entgegen der Anleitung nach leicht ausgestellten Ärmeln schreit. Die Abnahmen bei den Ärmeln habe ich also nicht gearbeitet, sondern nach einer Vorlage für ausgestellte Ärmel gesucht. Den Großteil der Ärmel habe ich mit 60 Maschen in der Runde gestrickt. Wie viele Maschen sollte ich für den Abschluss der Ärmel zunehmen? Auf wie viele Reihen sollte ich das verteilen? Und wie viele Reihen ohne Zunahmen sollten dazwischen sein?

So, und nun ist das Zauberteil fertig. Ich würde ja gerne ein Foto davon einstellen, aber... man hat mir meine Handtasche inklusive Fotoapparat geklaut... Ihr müsst Euch also etwas gedulden... Da kann ich gleich das Resümee für 2011 ziehen: bis auf den Urlaub im Sommer hätte ich ingesamt auf dieses Jahr verzichten können. Ich freue mich also auf ein neues Jahr. Ich wünsche Euch einen wundervollen Start ins Neue Jahr und eine gesundes, glückliches und gesegnetes 2012.






Freitag, 30. Dezember 2011

Die Länge der Ärmel

Ich habe es mir gestern Abend mit dem Zauberteil gemütlich gemacht. Fertiggestellt habe ich das Zauberteil dann doch noch nicht. Erst dauerte das Telefonat länger als erwartet (was sehr schön war) und dann stellte sich die Frage aller Fragen: Wie lang soll der Ärmel werden? Ich habe die Ärmelform bereits angepasst und mich dafür entschieden, dass die Ärmel am Unterarm nicht eng anliegen sollten, sondern etwas ausgestellt sein sollten.

Ich habe auf dem Foto den Arm nach vorne ausgestreckt. Das ist bekanntlich ja die Haltung, in der die Ärmel immer kürzer sind. Bei ausgestellten Ärmel sind diese ja meist etwas länger als z.B. Ärmel mit Bündchen. Aber wie lang sollten nun die Ärmel hier werden? Ein wenig länger dürfte es schon noch sein, aber werden die Ärmel vielleicht auch noch ganz von alleine länger? Die Entscheidung wollte ich gestern spät nicht mehr treffen. Der eine Ärmel hat nun die Länge wie abgebildet, dem zweiten Ärmel fehlen noch ca. 10cm bis zu dieser Länge. Das Abketten des ersten Ärmels habe ich nun lieber verschoben. Die Frage bleibt: Abketten oder noch 1-2 cm weiterstricken?

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Vorsätze für 2012

Welche Vorsätze für 2012 habt Ihr gefasst?

Ich habe einige Vorsätze bzw. habe mich ein paar KAL's angeschlossen.
  • 12 für 12: 12 Knäuel Sockenwolle werden zusammengesucht und nummeriert. Jeden Monat soll ein Knäuel davon verstrickt werden. Man kann sich durch ein Losverfahren das jeweilige Knäuel vorschreiben lassen. Ich hadere noch mit mir, ob ich mich dem Los immer beuge oder z.B. im Januar einfach das Knäuel Nr. 1 stricke. Dies ist nämlich die einzige 6fache Wolle aus meiner Auswahl. Mal sehn. Hier geht es lediglich um das Verstricken der Sockenwolle. Es können also auch ganz andere Dinge als Socken daraus entstehen.
12 für 12
  • 12 Socken: Wir stricken jeden Monat ein paar Socken - solange wie es Spaß macht. Man darf auch mal einen Monat aussetzen, auch wenn das natürlich nicht der Sinn des KAL ist. Für die Socken des Monats wird eine Gratisanleitung vorgeschlagen. Wem diese nicht gefällt, der strickt nach einer Alternativanleitung. Das ganze lässt sich natürlich super mit 12 für 12 kombinieren - sofern Muster und die geloste Wolle zueinanderpassen.
  • Mehr Stashabbau als Stashaufbau: ich will in 2012 mehr Wolle verbrauchen als kaufen. Das ist wohl der schwerste Vorsatz für das Jahr. Versuchungen gibt es ja immer und überall.
  • Mehr Yoga machen: ich muss wieder mehr auf mein Gewicht achten. Und ich WILL mehr Yoga machen. Die Ausrede des nicht vorhandenen ruhigen Platzes fällt nun weg. Ein großer Bereich im Dachgeschoss ist nun mit Tapeten und Parkett fertig geworden. Da darf jetzt meine Yogamatte Platz nehmen und ich gleich mit. Zudem habe ich eine Klangschale zu Weihnachten geschenkt bekommen und so werde ich mich dort wohl öfters beim Klang der Klangschale in eine Meditation oder ein Gebet versenken. Und wenn mein Mann den Raum unterm Dachgeschoss in Beschlag nimmt, dann müsste sich eigentlich wo anders bei uns Zuhause ein ruhiger Fleck zum Üben finden lassen. 
(Pssssttttt... und da mein Mann heute Abend nicht Zuhause ist, werde ich es mir dort mit dem Sitzsack, ein paar Podcasts und jaaajaaajaaaaaa.... dem Zauberteil gemütlich machen. Mit etwas Glück und Disziplin wird es sogar heute noch fertig. Vorher will ich aber noch mit einer Freundin telefonieren...)

Montag, 21. November 2011

Noch 40 Tage...

Das Jahr hat noch 40 Tage. Nur noch 40 Tage möchte ich sagen. Die Zeit ist mal wieder wie im Flug vergangen. Was nehme ich mir für die letzten 40 Tage dieses Jahres vor?

Ich möchte
Zauberteil
  • mit meinem Mann die eine Seite unseres Dachgeschosses fertig tapezieren. Schließlich will ich in 2012 dort endlich meine Yogamatte ausrollen und vorher müssen wir dort auch noch Parkett verlegen...
  • die Wrap-it!-Socken fertigstellen
  • für meine Schwiegermutter ein Paar bestellte Socken zu Weihnachten stricken (aus Lana Grossa Tweed)
  • das Zauberteil fertigstellen
  • die Lepidotera fertigstellen
Alle anderen Projekte, die in Arbeit sind, können warten. Eigentlich könnte auch die Lepidoptera warten bis das Wetter wieder frühlingshaft ist, aber ich will sie noch beenden. Das bisschen Ärmel und Näherei sollte mich doch nicht abschrecken, oder?

Das Zauberteil könnte ich vielleicht Weihnachten anziehen und die Wrap-it-Socken hoffentlich schon ganz bald. Ich komme mit den Socken ganz gut voran, auch wenn mir gestern auf der Zugfahrt tatsächlich eine 2,5mm Holzrundstricknadel von Knitpro gebrochen ist. Sie mochte es gar nicht, als ich mich auf sie draufsetzte. Verstehe ich gar nicht... Soooo schwer bin ich doch gar nicht... *lach* Nun stricke ich mit Metallnadeln weiter bis ich mir Ersatz für die zerbrochene Nadel gekauft habe.

Meine Schwiegermutter hat ein Paar Socken aus Lana Grossa Magico Tweed bewundert, während ich sie gerade gestrickt habe. Da diese ein Geschenk sind, werde ich sie Euch erst am Sonntag vorstellen. Auf jeden Fall hat meine Schwiegermutter vorsichtig - wenn es nicht zu viel Arbeit macht - angefragt, ob ich ihr nicht auch ein Paar Socken stricken würde.  Das Garn gefiel ihr ausgesprochen gut. Ich habe noch mehr als genug von dem Garn für ein weiteres Paar Socken und so gibt es Weihnachtssocken für die Schwiegermutter.

Es sind 5 Punkte für 40 Tage. Ich hoffe, dass ich das schaffe. Bin ich da realistisch? Aber selbst wenn nicht... das neue Jahr hat 365 Tage, die auf allerlei Aktivitäten warten.

Was nehmt Ihr Euch vor für die letzten 40 Tage des Jahres 2011?

Dienstag, 15. November 2011

Ab morgen wird "gewrappt"

Morgen startet der Socken-KAL "Wrap it!". Nach längerem hin und her habe ich mich für Wolle aus meinen Stash entschieden. Stash? Ja, genau: Stash. Den Begriff kenne ich auch erst, seitdem ich bei Ravelry bin. Stash ist englisch und bedeutet soviel wie Lager oder auch Geheimversteck. Na ja, ein geheimes Wollversteck habe ich nicht. Meinem Mann entgeht ja sowieso nichts. Die Wolle ist recht öffentlich in Kartons bzw. in Schubladen verstaut. Gelegentlich wirft er dann einen Blick in solch eine Schublade und fragt "Was ist denn das?". Was soll das schon sein? Es ist Wolle. Okay, viel Wolle. Ich habe ausgerechnet, dass ich mit dem bisherigen Bestand bei meinem bisherigen Verbrauch genug Wolle für - Liebster, bitte lies nicht weiter! - ein knappes Jahr habe. So nun ist es raus. Und was machen wir nun? Genau: stricken. Zudem versuche ich nun bei der Auswahl neuer Strickprojekte meine Lagerbestände in Betracht zu ziehen. Für die Seaside Shawlette habe ich auch schon einen Altbestand an Sockenwolle verwendet.
Lana Grossa Meilenweit 100 Cotton Holiday Stretch
Nun ist diese Wolle dran:
Lana Grossa Meilenweit 100 Cotton Holiday Stretch
45% Schurwolle
35% Baumwolle
7% Elité
Lauflänge 460m/100g
Nadelstärke 2,5mm-3mm

Nach der Befreiung der Wolle aus dem Sockenwollenkarton, habe ich sie gewickelt.

Und was mache ich heute Abend? Den Insignia Schal möchte ich eigentlich mehr auf Zugfahrten, im Bus oder beim Stricktreff stricken. Eben mindless knitting. Die Lepidoptera? Zuviel Denkerei gerade. Mein Tag war zu anstrengend um jetzt die Armkugel einzupassen. Frohgemuts habe ich meine WIP-(Work in Progress)Liste angesehen und das Zauberteil rausgesucht.

Zur Zeit sieht das Projekt so aus:
Zauberteil - Work in Progress
Das Zauberteil schläft ja schon länger in meinem Strickkorb vor sich hin. Der Grund ist einfach: die Lana Grossa Silkhair verhakt sich schnell und in schwarz ist sie beim Stricken doppelt anspruchsvoll. Also ist es nichts fürs Stricken unterwegs. Eigentlich ist das Zauberteil nur eine glatt rechts gestrickte Stola mit zwei Ärmeln dran. Die Ärmel werden rund gestrickt. Dabei entstehen bei mir lästige Leitern, die ich sowohl mit 2 Rundstricknadeln und mit einem Nadelspiel nicht recht in den Griff bekomme. Spätere Nacharbeit ist also angesagt. Aber heute, heute hole ich das Zauberteil wieder raus und bin gespannt wie weit ich mit dem Ärmel komme. In der Zwischenzeit bleibt der Stolateil und der 2. Ärmelansatz so zusammengeknotet.

Die Anleitung ist aus der Rebecca #46. Hier ist der Ravelry-Link.

Mittwoch, 10. August 2011

Der blaue Schmetterling - Lepidoptera Teil 2

So langsam komme ich voran mit dem neuen Überzieher, den ich hoffentlich nach Kuba fertig mitnehmen kann. Ob ich ihn dann wirklich brauche, steht auf einem anderen Blatt Papier. Vorrausschauend habe ich am Samstag ein Sommerkleid in Blautönen gekauft, über das ich die Lepidoptera bestimmt wunderbar anziehen kann. Die Blautöne harmonieren jedenfalls wunderbar.

Übrigens: Lepidoptera ist der lateinische Sammelbegriff für Schmetterlinge und Motten. Ich stricke gerade also an einem großen, blauen Schmetterling.

Und so sieht er bislang aus:

Die Spuren des Maschenmarkiers ärgern mich... Zum Markieren der Stellen, an denen für die Taillenformung die Abnahmen gestrickt werden müssen, habe ich wie in der Anleitung vermerkt, Maschenmarkierer verwendet. Leider habe ich nun genau dort eine löchrige Reihe nach oben. Für die Zunahmen habe ich nun auf Maschenmarkierer verzichtet und zähle stattdessen ganz bodenständig. Bei einer dieser löchrigen, senkrechten Reihen habe ich nun hochgehäkelt. Das kostet richtig Zeit! Bäh! Die zweite Seite mache ich ein anderes Mal.

Aber nun weiß ich, was ich im Flieger nach Kuba machen werde: ich werde für das Zauberteil (hoffentlich) die Ärmel hochhäkeln. Das Zauberteil ist ja auch aus einem feinen Garn und beim Rundstricken der Ärmel entstehen Löcher. Diese will ich hochhäkeln. Ich muss also gar nicht nach einem Extrahäkelobjekt für den Flug suchen: ich habe schon eins. Okay, ich muss "nur noch" 1 1/2 Ärmel stricken, damit ich es auch mitnehmen kann...

Habt Ihr Erfahrungen mit Häkelnadeln auf Flügen?