ich hätte ja nicht gedacht, dass ich in 40 Minuten einen Schnitt abgepaust, auf Stoff übertragen und genäht bekomme. Letzte Woche ist es mir gelungen und die RAS Babyhose vom Näh-Frosch in Größe 50 ist nun bereits verschenkt :-)
Mit Kleinkind im Haus ist aus einem Strickblog mehr und mehr ein Nähblog geworden. Ich werde aber sicher die Stricknadeln wieder in die Hand nehmen.
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Sonntag, 2. August 2015
Sonntag, 28. Dezember 2014
Kindermützen
Kinder sind ja (un)dankbare Mützenabnehmer. Eigentlich brauchen Babys ja fast immer eine Mütze, "uneigentlich" (grins) reißen sie sich Mützen oft so gerne vom Kopf wie Socken von den Füßen.
Nun ja. Dennoch entstehen hier aus Reststoffen gerne Mützen - es bleibt ja immer ein Stoffrest übrig beim Hosennähen. Und so sind zwei Paar Mütze und Halstuch entstanden - fürs Töchterchen und für die Nichte.
Meine Schwester ist von der Passform der Mütze total begeistert und wünscht sich eine (größere) Mütze (für den stetig wachsenden Kopf ihrer Tochter.
Mittwoch, 26. März 2014
Diese leuchtenden Augen...
Blogspot habe ich vor Urzeiten geschrieben aber nie veröffentlicht...
Als ich meiner schwangeren Schwester die bereits entstandenen Babysachen in die Hand drückte, fing sie beim Herausholen dieser Jacke das Strahlen an. (Ich weiß, ich habe Euch noch nicht soviel davon vorgestellt. Im Moment bin ich Blog-faul, also müsst Ihr das wohl aushalten. ;-) )
Die Jacke, die ich gestrickt habe, ist für ein ca. 6 Monate altes Kind. Da meine Schwester im Sommer entbinden wird, also eine perfekte (hoffe ich) Winterjacke.
Gestrickt ist sie aus allen möglichen Sockenwollresten - vornehmlich Dornröschen-Wolle - die ich alle paar Reihen durchgewechselt habe. Die Ärmel habe ich deswegen auch zeitgleich zu dem Körper gestrickt. Ich bin nicht so der eifrige Notizenmacher beim Stricken und es sollte ja schon gleichmäßig werden. Welche Wollreste ich benutzt habe, könnt Ihr hier nachlesen. Ich habe nur Garne verwendet, die ich angenehm weich empfinde.
Die Anleitung heißt Scrappy Socky Stripey Cardi und ist von Fawn Pea. Fürs Nachstricken empfehle ich regelmäßig die Fäden einzunähen. Andersfalls ist man da doch eine ganz schöne Weile mit beschäftigt.
Icord gehört zu den Themen, die ich definitiv noch üben muss. Aber es muss ja immer noch Verbesserungspotenzial geben. ;-)
Die Jacke, die ich gestrickt habe, ist für ein ca. 6 Monate altes Kind. Da meine Schwester im Sommer entbinden wird, also eine perfekte (hoffe ich) Winterjacke.
Gestrickt ist sie aus allen möglichen Sockenwollresten - vornehmlich Dornröschen-Wolle - die ich alle paar Reihen durchgewechselt habe. Die Ärmel habe ich deswegen auch zeitgleich zu dem Körper gestrickt. Ich bin nicht so der eifrige Notizenmacher beim Stricken und es sollte ja schon gleichmäßig werden. Welche Wollreste ich benutzt habe, könnt Ihr hier nachlesen. Ich habe nur Garne verwendet, die ich angenehm weich empfinde.
Die Anleitung heißt Scrappy Socky Stripey Cardi und ist von Fawn Pea. Fürs Nachstricken empfehle ich regelmäßig die Fäden einzunähen. Andersfalls ist man da doch eine ganz schöne Weile mit beschäftigt.
Icord gehört zu den Themen, die ich definitiv noch üben muss. Aber es muss ja immer noch Verbesserungspotenzial geben. ;-)
Montag, 10. Juni 2013
Babydecke und Pucktuch in einem - Leaf Blanket
Ich weiß nicht, ob ich den Blogpost nun schon zwischendurch veröffentlich hatte oder nicht. Jetzt kommt er auf jeden Fall in Gänze:
Auf der Suche nach den passenden Anleitungen für die Kleine meiner Cousine bin ich auf das Leaf Blanket von Susan B. Anderson gestoßen. Und wie ich auf anderer Leute Blogs sehen konnte - Ravelry zeigt ja auch die Blogeinträge zu den Anleitungen an - ist es ein heißbegehrtes Stück bei werdenden / jungen Eltern.
Auf der Suche nach den passenden Anleitungen für die Kleine meiner Cousine bin ich auf das Leaf Blanket von Susan B. Anderson gestoßen. Und wie ich auf anderer Leute Blogs sehen konnte - Ravelry zeigt ja auch die Blogeinträge zu den Anleitungen an - ist es ein heißbegehrtes Stück bei werdenden / jungen Eltern.
Um die Bilder zu sehen, müsst Ihr die Links verwenden (ich verwende ja keine fremden Fotos hier). Also einmal die Links oben oder aber von der Website von Spud and Chloe, wo man die Anleitung kaufen kann (leider mit ca. 7,70€ nicht gerade ein Schnäppchen). Aber die Anleitung scheint es wert zu sein: viele Strickerinnen bei Ravelry berichten, dass sie die Decke schon ein paar Mal gestrickt hätten, da sie so begehrt bei den Eltern/Babies ist.
Während die Kleinen noch ganz frisch auf der Welt sind, eignet sie sich bis ca. 6 Monate zum Einwickeln und z.B. als Schlafsackersatz ähnlich wie ein Pucktuch. Und mal ehrlich: wer kuschelt sich nicht gerne ganz fest in eine weiche Decke?
Ausgebreitet sieht die Decke wie ein Blatt aus. Erst hatte ich gedacht, dass da eine Naht auf der linken Seite sei, aber das ist lediglich eine rechte Maschen zwischen lauter linken Maschen. Durch das dicke Garn wirkt das wie eine Naht. Aber beim Liegen dürfte man das nicht spüren - jedenfalls nicht, wenn man nicht bretthart strickt.
Ältere Kinder nehmen die Decke wohl gerne als Zudecke im Kindersitz bzw. als einfache Kuscheldecke. Das kann ich mir bei der weichen Superbingo wirklich gut vorstellen.
| Leaf Blanket nach 4 Knäueln Superbingo |
| Susan B. Anderson - Leaf Blanket - Blätterbabydecke |
Während die Decke langsam vor sich hintrocknete, habe ich dann noch andere Baby- bzw. Frühchensachen gestrickt. Allesamt aus der Dornröschenwolle - Merinowolle in der Färbung "Mord im Schloss", die ich noch von der Babyjacke fürs Patenkind übrig hatte.
Gestrickt habe ich 2 Paar Frühchensocken nach dieser Anleitung: Frühchenstricken. Das erste Paar habe ich mit dem Bindeband um die Fußsohle laufend gestrickt. Ja, so steht es nicht in der Anleitung. Meine Nachbarin mit kleinen Kindern zeigte mir aber die optimale Position für das Bindeband und ich habe es schlicht falsch interpretiert. Die Stelle zum Zusammenbinden ist zwar die richtige, aber das Band muss natürlich um die Fessel und nicht um die Fußsohle laufen. Vielleicht kann meine Cousine ja dennoch was damit anfangen.
Damit sie aber auch ein richtiges Paar bekommt, habe ich es gleich nochmal gemacht. So seht Ihr die Socken auch gleich einmal runtergefaltet und einmal glatt. ;-) Bei dem zweiten Paar habe ich dann eine Käppchenferse gearbeitet (statt einer Bumerangferse wie beim ersten Paar), weil ich den Eindruck hatte, dass der Spann doch etwas niedrig war. Das Bindeband dieses Paar ist dann auch nicht gehäkelt, sondern ein Icord mit 3 Maschen Breite.
| Frühchensocken mit falscher Bindebandführung |
Dazu dann noch eine Mütze von der gleichen Quelle.
Und weil sie mich einfach so anlachten und die Decke immer noch nicht trocken war, gibt es auch noch Christine's Stay-on-Booties, die angeblich (den Praxistest kann ich ja nicht selbst machen) an Babys Füßchen bleiben. Mit Füßen drin sehen sie bestimmt auch gleich viel besser aus.
Das Paket ist nun bei meinem Onkel eingetroffen. Ich hatte es zu ihm geschickt, da ich mir nicht sicher war, ob die Kleine noch im Krankenhaus ist und meine Cousine (und ihr Mann) dann wohl kaum Zeit und Nerv hat, evtl. Pakete in irgendeiner Poststelle abzuholen. Und mein Onkel und meine Tante werden es ihr bestimmt ganz bald vorbeibringen. :-)
Mittwoch, 29. Mai 2013
Da war doch noch was und: was soll ich nun stricken?
Notruf! Notruf! SOS!
Liebe Leser: entschuldigt bitte, dass ich solange nicht mehr gepostet habe. Ich hatte schlicht entweder keine Zeit oder keine Lust (oder beides) um zu posten. Und soviel ist nun auch nicht passiert oder fertig geworden. Ich stricke gerade ausgesprochen wenig. Ich brauchte einfach mal eine Strickpause.
Nun werde ich aber wieder zu den Nadeln greifen, denn...
eine meiner Cousine hat ein kleines Töchterchen zur Welt gebracht. 4 Wochen zu früh und entsprechend klein. Zum Glück aber gesund. :-) :-) :-)
Das geplante Babyjäckchen hatte ich noch nicht einmal begonnen (jede Cousine hat bisher zur Geburt ein Babyjäckchen von mir bekommen). Nun stellt sich mir die Frage: was stricke ich nun für das zierliche, kleine Baby?
Normalerweise wird es ja immer eine tendenziell zu große Jacke, aber dieses kleine Menschenkind, braucht ja jetzt etwas und zu großes hat meine Cousine verglichen mit der Ist-Situation sicherlich schon genug.
Habt Ihr Vorschläge? Ich dachte an auf jeden Fall eine Mütze für Frühchen. Aber irgendwas darf da noch dazu (vielleicht auch mehr, weil es ja für so Kleine echt schnell geht und auch sehr wichtig ist!).
Was wird am meisten gebraucht? Jäckchen? Strampler? Socken? Oder einfach lieber ein Stapel Mützen? Ich habe ja so gar keine Ahnung!
Liebe Leser: entschuldigt bitte, dass ich solange nicht mehr gepostet habe. Ich hatte schlicht entweder keine Zeit oder keine Lust (oder beides) um zu posten. Und soviel ist nun auch nicht passiert oder fertig geworden. Ich stricke gerade ausgesprochen wenig. Ich brauchte einfach mal eine Strickpause.
Nun werde ich aber wieder zu den Nadeln greifen, denn...
eine meiner Cousine hat ein kleines Töchterchen zur Welt gebracht. 4 Wochen zu früh und entsprechend klein. Zum Glück aber gesund. :-) :-) :-)
Das geplante Babyjäckchen hatte ich noch nicht einmal begonnen (jede Cousine hat bisher zur Geburt ein Babyjäckchen von mir bekommen). Nun stellt sich mir die Frage: was stricke ich nun für das zierliche, kleine Baby?
Normalerweise wird es ja immer eine tendenziell zu große Jacke, aber dieses kleine Menschenkind, braucht ja jetzt etwas und zu großes hat meine Cousine verglichen mit der Ist-Situation sicherlich schon genug.
Habt Ihr Vorschläge? Ich dachte an auf jeden Fall eine Mütze für Frühchen. Aber irgendwas darf da noch dazu (vielleicht auch mehr, weil es ja für so Kleine echt schnell geht und auch sehr wichtig ist!).
Was wird am meisten gebraucht? Jäckchen? Strampler? Socken? Oder einfach lieber ein Stapel Mützen? Ich habe ja so gar keine Ahnung!
Montag, 1. April 2013
Eine besondere Babyjackenkonstruktion
| Demne |
Für den Nachwuchs meiner Cousine habe ich eine Babyjacke mit einer ganz besonderen Konstruktion gestrickt. Da ich noch nicht wusste, ob sie nun einen Jungen oder ein Mädchen erwartet, habe ich mich für eine neutrale Wolle aus meinem Wollvorrat entschieden (Katia Pima Cotton). Ich habe etwas über 3 Knäuel dafür verbraucht. Die Konstruktion ist sehr spannend und erfordert entweder gutes Vorstellungsvermögen oder viel Vertrauen in die Anleitung und das eigene Nachvollziehen der Anleitung.
| besondere Konstruktion |
Die Anleitung ist von Annie Cholewa und heißt Demne. Sie steht bei Ravelry kostenfrei zum Download. Man kann der Anleitung gut folgen und sollte keine Scheu vor offenen Maschenanschlägen haben.
Am Ende braucht man nur noch die Seitennähte und die Ärmelnähte schließen und man erhält eine wunderbare Jacke.
Übrigens: ich liebe diese simplen, neutralen Jacken, die nicht gleich schreiend babyblau oder mädchenrosa sind.
Außerdem lässt sich sowas neutrales wunderbar kombinieren - wobei ich natürlich auch kräftige Farben sehr schätze. Nun muss es nur noch meiner Cousine und ihrem Mann gefallen. Dem kleinen Jungen (ja, es ist ein Junge geworden) gefällt die Jacke hoffentlich auch aus dieser kuscheligen Baumwolle. Die Katia Pima Cotton lässt sich übrigens sehr gut verstricken.
Samstag, 29. Dezember 2012
Eichenwaldjacke
| Little Oak - Alana Dakos - Dornröschen Merinowolle "Waldspaziergang" |
| Eichenblätter |
Bis auf die Eichenblätter ist die Jacke sehr einfach zu stricken. Die Eichenblätter habe ich "irgendwie" hinbekommen, aber der Blattstiel gefällt mir nicht so ganz. Insgesamt haben sich meine Finger bei der Passe einige Male verknotet, aber ich denke, dass das Ergebnis es wert ist.
Auf der Suche nach passenden Knöpfen war ich beim örtlichen Wollhändler und habe da die perfekten Knöpfe zu der Jacke gefunden: rustikal, verspielt und mit genau dem gleichen Grünton. Ich habe übrigens 78 Gramm Wolle gebraucht. Dies ist also wieder ein 1-Knäuel-Projekt.
Freitag, 28. Dezember 2012
Achterwasser - die klassische Babymütze
Die klassische norwegische Mütze habe ich dieses Herbst ebenfalls nochmal gestrickt. Herausgekommen ist diese blaue Mütze (ja, für einen Jungen) für eine Freundin.
| Norwegian Cap - Achterwasser |
Verwendet habe ich die Dornröschen-Wolle Merinowolle in der Farbe Achterwasser. Die Wolle ist wirklich wunderbar weich - gerade nach der Wäsche poppt sie richtig auf und wird wunderbar kuschelig. Ich habe den Maschenanschlag mit 109 Maschen gemacht und die Abnahme-Zunahmereihen 8 Mal wiederholt. Die fertige Mütze hat einen Umfang von ca. 33cm und wiegt nur 13 Gramm, also ein optimales Restemützchen.
Donnerstag, 27. Dezember 2012
Kinderschal - Drops Aviator
| Drops Aviator Babyschal |
Passend zum Kleidchen hat das Patenkind noch diesen Schal zum Geburtstag bekommen. Es ist ein Schal nach einer Dropsanleitung. Der Clou ist hierbei, dass man ein Ende durch eine Schlaufe ziehen kann. Gestrickt ist er komplett kraus rechts aus Lana Grossa Cool Wool Merino Superfein. Entsprechend schnell ist er fertig gewesen.
| mit Schlaufe zum Durchziehen |
Mittwoch, 14. Dezember 2011
Eulenmütze
Es gibt Anleitungen, die würde ich ohne Ravelry niemals finden. Die Eulenmütze Sleepy owl hat von Olesya Pronyaeva ist definitiv so eine Anleitung. Seit ich bei Ravelry gesucht habe, was ich für das Baby einer Freundin stricken könnte, schleiche ich um diese Anleitung herum.
Allerdings hat diese Anleitung 3 Haken:
1. Es ist eine Kaufanleitung (5USD und man weiß vor dem Kauf nicht wirklich, was einen erwartet).
2. Es ist eine Häkel- und keine Strickanleitung.
3. Ich bin mir nicht sicher, ob ich diese Babymütze "Schlafende Eule" nun besonders süß oder gruselig finde.
Kurzerhand habe ich, nachdem die Wickeljacke ja bereits lange fertig und verschenkt ist, C. ein Bild der Anleitung geschickt mit der Bitte um einen Kommentar, ob ihr diese Mütze für ihren kleinen C. gefallen würde. Die Resonanz war überwältigend. Sie hätte diese Mütze wahnsinnig gerne.
| Sleepy owl hat - Eulenmütze ganz flach |
Es folgte sogleich das nächste Problem: die Garnauswahl. Das empfohlene Garn ist Comfy Bulky von Knit Picks. Da gibt es gleich zwei Probleme: ich habe hier vor Ort keinen Knit Picks-Händler und zu dem ist laut Ravelry Comfy Bulky aus dem Sortiment genommen worden. Nun musste ich ein Garn finden, dass ähnliche Eigenschaften hat. 124 Meter Lauflänge auf 100 Gramm zum Beispiel. So ein Babymützchen-geeignetes Garn hatte ich nun gerade nicht im Stash. Es erschien mir auch ziemlich dick. Die Anleitung enthält leider keine Bemaßungszeichnung, sondern nur Angaben über den Umfang und die Höhe der Mütze. Ist mit der Höhe der Mütze aber Unterkante des Hauptstückes gemeint oder ab Unterkante der Ohrenklappen? Fragen über Fragen. Das machte das Substituieren des Garnes natürlich nicht gerade leichter. Die Notizen von findingflight waren da meine Rettung. Man nehme einfach mehrere Stränge des Garns gleichzeitig. So kam plötzlich die Lana Grossa Cool Wool, die ich bereits für das Jäckchen verwendet habe, in die engere Auswahl. Ein paar Reste hatte ich ja auch noch davon. Stashabbau!!!
Zudem bewahrte mich der Hinweis von findingflight, dass die erste Mütze, die sie häkelte viel zu klein ausfiel, vor genau dem gleichen Problem. Ich habe im Internet gegoogelt, wie wohl der durchschnittliche Kopfumfang eines 2-3 Monate alten Babys ist. Für mich war dann die Zielmarke ein Umfang von 38-40 cm. Da die Anleitung für alle angegebenen Größen zunächst gleich beginnt, habe ich mich daran langsam angenähert und bin schließlich der Anleitung für 1 bis 2 Jahre alte Kinder gefolgt. Unerfahren wie ich bin, habe ich also Muffensausen, dass das Mützchen wirklich passt... Reinwachsen geht aber immer. ;-)
Die Größe stellt mich jedoch trotzdem vor Fragen. Ich schwöre: als ich die größte Maschenzahl (top down-gehäkelt) erreicht hatte, waren es knapp 40cm Umfang. Maschen wurden danach nicht abgenommen. Fertiggestellt habe ich plötzlich nur noch 34 cm (ungespannt). Na ja, beim Weihnachtsmarktbesuch habe ich aber immer wieder die zierlichen Köpfchen mit der Eulenmütze verglichen und dachte nur "Oh, oh, viel zu groß". Vielleicht passt sie also doch perfekt.
So sieht die Mütze übrigens bei üblen Kunstlicht über eine Stoffschildkröte gestülpt aus:
| Sleepy owl hat bei Kunstlicht über einer Plüschschildkröte |
Etwas alienmäßig, oder? Zum Glück ist die Kopfform der Plüschschildkröte aber auch überhaupt nicht mit einem Kinderkopf zu vergleichen.
So, ich habe nun mit dem Versenden des Beitrags noch gewartet bis ich Feedback bekommen habe. Die Mütze passt. *freu* Da ich nicht weiß, ob ich das Tragefoto online stellen darf, müsst Ihr Euch mit dem Schildkrötenbild zufrieden geben.
Was würde ich beim nächsten Mal anders machen? Ich würde beim Aufnähen des Gesichts die Augen besser auseinanderziehen und wohl mit Stecknadeln auf Spannung halten während des Vernähens. Beim richtigen Tragebild sieht man auch, dass die Augen zu weit auseinander stehen. Ich würde sie also beim nächsten Mal dichter zusammensetzen und vielleicht die Ohrspitzen weiter vorne platzieren. Dennoch bin ich mit der Mütze zufrieden und die Mama auch. Auf dem Tragebild blinzelt der Kleine nur - aber er scheint sich nicht gewehrt zu haben, als die Mama die Mütze aus der Post zog und ihm gleich aufsetzte. Er sieht ganz friedlich aus. Also wohl auch von der Seite ein Okay.
Eine kleine Zusammenfassung der verwendeten Materialien will ich Euch auch noch geben:
Wolle: Lana Grossa Cool Wool Merino Superfein, 100% Merino, Lauflänge: 160m/50g, in den Farben: hellblau (46g), lindgrün (16g), weiß (10g), beige(3g) und schwarz (2g). --> alles mit doppelten Faden gearbeitet. Insgesamt habe ich als 67 Gramm Lana Grossa Cool Wool verarbeitet. Die Details findet Ihr natürlich alle bei mir im Ravelryprojekt.
Häkelnadel: 5,5mm aus Holz
Im letzten Post zu den Eulen habe ich Euch gefragt, wie ich eine Übersetzung einer Strickzeitschrift in die Ravelry-Library bekomme. Es ist total einfach: Ihr postet z.B. hier im Ravelry-Editorforum Eure Bitte. Die zugehörigen Strickanleitungen kann man dann selbst verlinken bzw. auch durch "Sticky Notes" darum bitten, wenn eine Strickanleitung durch den Designer nicht freigegeben ist. Da die Sticky Notes aber nicht vom Designer sofort gesehen werden, sollte dies wiederum im Editorforum vermerkt werden. Ein Editor nimmt sich dann dem an.
Als Antwort an Projektmanagerin: ich finde es schön, wenn die deutschen Magazine auch findbar und eintragbar sind. Einmal gibt es ja Strickerinnen, die sich nicht an die englischen Anleitungen ranwagen - die wissen dann, dass es die Anleitung auch auf deutsch gibt und kaufen sich dann evtl. die Zeitschrift (z.B. dann über ebay). Und dann ist es natürlich auch blöd, wenn die Übersetzung des Magazintitels so "frei" ist, dass man bei Ravelry eine Weile sucht bis man das englische Pendant gefunden hat (wenn man denn weiß, dass es dieses Pendant gibt). Dein Tipp mit dem Ravelry-Wiki hat mich aber auf den richtigen Pfad gebracht. Danke!
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